Die Schuhe ihres Lovers

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Boshaftigkeit · Eifersucht · Zorn · Ekel · WG

Ich (m/20) habe mich vor über einem halben Jahr extrem in meine Mitbewohnerin (25) verliebt. Wir unternehmen viel zusammen, jedoch hatte ich nie das Gefühl, dass sie auch Interesse an mir hat, weshalb ich es auch nie zur Sprache gebracht habe. Jetzt habe ich allerdings heute Morgen festgestellt, dass sie im Ausgang einen Typen abgeschleppt hat. Nun aber zur Beichte an sich: Ich bin deswegen dermaßen durchgedreht, dass ich ihm in seine Schuhe geschissen habe. Jedoch bin ich danach abgehauen, um mit meiner Kollegin zu quatschen, weshalb ich nichts von seiner Reaktion mitbekommen habe. Es tut mir auch nicht wirklich leid, ich wollte es nur loswerden.

Gebeichtet am 11.09.2014 um 19:11:26 Uhr


I am taking a shit

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Peinlichkeit · Ekel · WG

Um meine Sprachkenntnisse zu verbessern, bin ich zurzeit in den USA und bleibe auch noch einige Monate hier. In den vergangenen paar Wochen, in denen ich nun schon hier bin, habe ich einen echt tollen Mann kennengelernt. Wir sind beide gleich alt, können stundenlang miteinander reden, haben dieselben Wünsche und Ängste und er macht mich einfach nur glücklich. Seit wir uns kennen, verbringe ich jede freie Minute mit ihm. Also ziemlich oft, da wir beide Studenten sind. Glücklicherweise verstehe ich mich auch super mit seinen sieben Mitbewohnern und sie haben nichts dagegen, dass ich praktisch bei ihnen wohne. Wie das so ist, mit so vielen Mitbewohnern, waren alle Badezimmer besetzt. Deswegen kam mein Freund in das Badezimmer, in dem ich gerade duschte. Als ich den Duschvorhang zurückzog, sah ich ihn auf dem Klo sitzen. Sein Kommentar "I'm taking a shit." Hat dem Ganzen noch die Krone aufgesetzt. Ich mag diesen Mann wirklich unglaublich gerne, aber ich werde ihm niemals verzeihen, dass er die Backen keine fünf Minuten länger zusammenkneifen konnte.

Gebeichtet am 02.09.2014 um 07:16:18 Uhr


Eklige Matratzen und Spucke im Kaffee

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Ekel · Faulheit · Masturbation · Unreinlichkeit · WG

Ich (m/21) habe die Angewohnheit, dass ich abends, wenn mir das Einschlafen schwerfällt, masturbiere. Und nach dem Masturbieren bin ich dann meistens zu faul, um mir ein Taschentuch zu holen. [...]

Diese Beichte steht unter Jugendschutz und kann nur von registrierten Mitgliedern gelesen werden.

Gebeichtet am 30.06.2014 um 22:42:00 Uhr


Der Riesendildo der Mitbewohnerin

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Neugier · Schamlosigkeit · Morallosigkeit · WG

Gestern habe ich, als meine Mitbewohner nicht zu Hause waren, die Schreibtische in ihren Zimmern durchwühlt. Es war wirklich interessant, was ich gefunden habe. Sie hatte tatsächlich einen schwarzen Riesendildo, den sie wahrscheinlich zur Inspiration für ihre Seminararbeiten verwendet. Doch was ich bei ihm fand, hat mich tatsächlich entsetzt. Ganz oben lagen nur Stifte, ein Playboy und so weiter. Ganz hinten in der Ecke fand ich jedoch eine gebrannte CD, die ich mir ansehen wollte. Auf der CD waren einige kleine Filmchen. Mich hat es fast vom Stuhl gehauen, als ich den Ersten geöffnet hatte. Das waren tatsächlich Tier-Mensch-Pornos. Jetzt, da ich von den versauten Vorlieben meines Mitbewohners weiß, fühle ich mich in seiner Gegenwart unwohl. Ich glaube, ich muss umziehen.

Gebeichtet am 28.05.2014 um 15:46:44 Uhr


Überfordert vom Horror-Studium

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Trägheit · Verzweiflung · Feigheit · WG · Studentenleben

Ich beichte hiermit, dass ich mich unfähig fühle, ein eigenständiges Leben zu führen, und erwachsen zu werden. Mir ging es immer gut, ich hatte gute Noten, die Lehrer mochten mich, meine Eltern waren stolz auf mich, ich hatte tolle Freunde und machte schließlich mein Abi mit 1,8 und blickte zuversichtlich in die Zukunft. Doch ich fand in meinem Studium keine Erfüllung, mit jedem Tag fühlte es sich für mich sinnloser an. Das selbstständige Lernen, insbesondere die Recherchearbeit in der Bibliothek, machte mir immer mehr Schwierigkeiten. Ich quälte mich durch meine Hausarbeiten - einfach nur bestehen lautete die Devise. Ich hatte in der Kennenlern-Woche ein paar nette Leute kennengelernt und entschied mich schnell dazu, mit zwei von ihnen in eine WG zu ziehen, denn fast zwei Stunden pendeln macht keinen Spaß und raubt Zeit. Doch auch hier wartete eine Enttäuschung, das spürte ich in dem Moment, in dem ich meine Mutter zur Verabschiedung umarmte und die Wohnung mit Sack und Pack betrat. Renoviert sollte sie sein - doch überall waren Mängel, die Badezimmertür fehlte, die Gastherme machte Probleme und ratterte bedrohlich. Bald überflutete auch die ganze Wohnung wegen der falsch angebrachten Spülmaschine. Ich hatte Heimweh, so sehr, dass ich es kaum ertragen konnte. Meine neuen Freunde entpuppten sich als komisch, ich konnte mich nicht mit ihnen identifizieren und fühlte mich unwohl in ihrer Nähe. Meine Mitbewohner und ich lebten uns so schnell auseinander, wir waren einfach völlig verschieden.

Andere Freunde hatte ich jedoch nicht und fühlte mich einfach nur völlig fremd. Keiner außer mir putzte die Wohnung, nicht mal die Toilette. Versuche meinerseits, mich mit schöner Deko und gründlich geputzter Wohnung wohler zu fühlen, wurden ignoriert und nicht geschätzt. Währenddessen hasste ich mein Studium immer mehr. An den Wochenenden flüchtete ich zurück nach Hause, heulte mich bei meiner Mutter und meinen alten Freunden aus und verkroch mich in meinem alten Bett. Ich fühlte mich wie ein Versager, wie ein kleines Kind, zu dumm für das Studium und nicht überlebensfähig ohne Mama. So fühle ich mich heute immer noch. Das Studium ist abgebrochen, morgen werde ich offiziell meinen Auszug verkünden und so meinen neuen Freundeskreis zurücklassen und zurück zu Mutti gehen. Ich bereue meinen überstürzten Auszug und hoffe, dass ich in zwei oder drei Jahren reif genug sein werde, alleine klarzukommen. Ich enttäusche meine Mitbewohner, meine Eltern, aber vor allem mich selbst.

Gebeichtet am 25.05.2014 um 01:13:43 Uhr